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DKBM auf einen Blick

Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft – sowohl für den Einzelnen als auch für die gesamte Gesellschaft. Doch wie können Bildungsangebote so gestaltet werden, dass sie bedarfsgerecht, gut vernetzt und für alle zugänglich sind? Hier setzt das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement (kurz: DKBM) an. Es ermöglicht Kommunen, ihre Bildungslandschaft strategisch zu entwickeln, Bildungschancen zu verbessern und Bildung vor Ort zukunftsfähig zu gestalten.  

Ein DKBM hilft dabei, Bildung in der Kommune besser zu steuern und weiterzuentwickeln.

Warum wirkt DKBM?

Das datenbasierte kommunale Bildungsmanagement (DKBM) steuert und optimiert alle Bildungsangebote in einer Region – von der frühkindlichen Betreuung über Schulen und Weiterbildung im Erwachsenenalter bis hin zur Seniorenbildung. Mit datenbasierten Entscheidungen können Kommunen Bildung gezielt fördern, Ressourcen effizient einsetzen und Attraktivität der Region steigern.

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✓  Zukunftssichere Planung: Kommunen wissen dank verlässlicher Daten frühzeitig, wer Bildungsangebote wo braucht. Einheitliche Leitlinien sorgen für eine moderne, gerechte und zukunftsfähige Bildung vor Ort.

✓  Klare Orientierung: Alle Bildungsangebote sind leicht zugänglich und übersichtlich dargestellt. So kann jede und jeder das passende Angebot schnell finden – egal ob Schule, Ausbildung oder Weiterbildung.

✓  Starke Vernetzung: Schulen, Kitas, Unternehmen, Hochschulen und soziale Einrichtungen arbeiten eng zusammen. Bildung wird nicht von oben gesteuert, sondern gemeinsam gestaltet.

✓  Wirtschaft gezielt stärken: Unternehmen profitieren von einer besseren Bildungsinfrastruktur, die zur Fachkräftesicherung in der Region beiträgt und den Arbeitsmarkt langfristig stärkt.

✓  Eine attraktive Region: Familien, Fachkräfte und Unternehmen entscheiden sich bewusst für eine Kommune mit einer starken Bildungslandschaft.

✓  Effizienter Ressourceneinsatz: Kommunale Mittel werden besser abgestimmt und transparenter und bedarfsgerecht für Bildungsangebote vor Ort genutzt.


So funktioniert DKBM

Ein DKBM kombiniert einen gut gefüllten Methodenkoffer, entsprechendes Know-how und personelle Ressourcen, um Bildung vor Ort aktiv zu gestalten. Als Instrument sorgt es dafür, dass Bildungsangebote sinnvoll aufeinander abgestimmt, transparent kommuniziert und somit für alle Menschen vor Ort – unabhängig von Alter, sozialer Herkunft oder Wohnort – zugänglich und attraktiv sind. DKBM hilft dabei Bildung strategisch zu planen und mit Beteiligung verschiedener Akteure (z. B. Schulen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft) weiterzuentwickeln. Gleichzeitig werden mit der systematischen Auswertung von Daten Bedarfe und Potenziale in der Bildungslandschaft identifiziert und so eine Diskussionsgrundlage für kommunale Zielsetzung und Entscheidungen geschaffen.


Die sieben Kernelemente

Die sieben Kernelemente eines DKBM bieten eine klare Struktur, um Bildungsprozesse in einer Kommune gezielt zu steuern und kontinuierlich zu verbessern.

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  • Strategische Ziele – Gemeinsame strategische Ziele schaffen eine Grundlage für Zusammenarbeit und effektive Steuerung der Bildung.
  • Datenbasierung – Regelmäßige Datenerhebung und -auswertung machen Erfolge und Herausforderungen sichtbar und ermöglichen datenbasierte Entscheidungen.
  • Interne Kooperation – Der Austausch über Fachbereichsgrenzen hinweg fördert Transparenz und eine umfassende Bildungsplanung.
  • Externe Kooperation – Die Zusammenarbeit von Bildungsverwaltung mit Institutionen und zivilgesellschaftlichen Akteuren bündelt Ressourcen und erweitert Handlungsspielräume.
  • Koordination – Eine zentrale Koordinierung sorgt für klare Verantwortlichkeiten und effiziente Abstimmungsprozesse.
  • Qualitätsentwicklung – Bildungsangebote werden kontinuierlich evaluiert und Bildungskonzepte verbessert.
  • Öffentlicher Bildungsdiskurs – Transparenz und Beteiligung stärken das Vertrauen und ermöglichen eine bedarfsgerechte Bildungsgestaltung.

Bildung aktiv gestalten, statt nur verwalten

Mit einem datenbasierten kommunalen Bildungsmanagement wird Bildung nicht nur verwaltet, sondern strategisch und partizipativ gestaltet. Kommunen erhalten leistungsstarke Werkzeuge an die Hand, um Bildung als zentrales Zukunftsthema zu steuern und Bildungschancen für alle Menschen zu verbessern. So sorgen sie für stabile Strukturen und sinnvolle Planung mit einer starken Vision für die Zukunft vor Ort.

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